Wenn der Grund der Herausnahme wegfällt, darf man nicht nach anderen Gründen suchen

von Michael Langhans

Das Amtsgericht Nördlingen hat im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts entschieden, dass wenn alleine auf eine Gefährdung durch psychische Erkrankung begründete Inobhutnahme durch ein fachpsychiatrisches Gutachten aus der Welt geschafft wird, dann auch kein Grund mehr für weitere ausforschende Beweisaufnahmen besteht. Dem steht der Schutz der Familie entgegen:

Das vor allem vom Jugendamt noch geforderte und möglicherweise wünschenswerte familienpsychologische
Sachverständigengutachten wurde nicht mehr eingeholt, da zum einen nach dem
eingeholten psychiatrischen Gutachten inzwischen die Gründe weggefallen sind, die zur Herausnahme
der Kinder geführt haben ...

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