REACH Compliance: Registrierung bis 2018 – die Zeit läuft

26. August 2015

Öffentliches Wirtschaftsrecht

Nach der REACH Verordnung muss eine Registrierung chemischer Stoffe bis 2018 erfolgt sein – andernfalls ist das Herstellen oder in Verkehr bringen verboten.

Seit dem Inkrafttreten der Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH Verordnung), gelten insbesondere für Hersteller und Importeure von Stoffen sowie von Stoffen in Gemischen oder in Erzeugnissen zahlreiche neue Pflichten. Stellen sie solche Stoffe, Gemische oder Erzeugnisse in einer Menge von einer Tonne und mehr im Jahr im Europäischen Wirtschaftsraum her oder importiert sie diese in den Europäischen Wirtschaftsraum, müssen sie die Stoffe grundsätzlich seit dem 01. Juni 2008 bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) registriert haben.

Die Registrierung nach der REACH Verordnung erfolgt durch Übermittlung von Stoffinformationen in Form eines Dossiers. Ohne vorherige Registrierung ist die Herstellung und ein in Verkehr bringen verboten („no data, no market″).

Übergangsfrist zur Registrierung nach der REACH Verordnung endet im Mai 2018

Für bereits bekannte Stoffe (sog. Phase-in-Stoffe) sieht die REACH Verordnung eine zeitlich gestaffelte, von der jeweiligen Herstellungs- bzw. Importmenge abhängige Übergangsfrist vor. Hersteller und Importeure, die hiervon Gebrauch machen wollten, mussten ihre Stoffe grundsätzlich bis zum 01. Dezember 2008 vorregistrieren.

Nachdem die Registrierungsfristen für die größeren Tonnagen bereits 2010 bzw. 2013 abgelaufen sind, endet die letzte Registrierungsfrist für vorregistrierte Stoffe am 31. Mai 2018. Bis dahin müssen die Stoffe, die in einer Menge von einer bis zu 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden, registriert werden ...

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