Der Agenturvertrag für Künstler – viele rechtliche Fallstricke

von RAin Lachenmann

Der Agenturvertrag für Künstler – viele rechtliche Fallstricke

Für den Aufstieg auf der Karriereleiter kann ein Agent jungen Künstlern gute Dienste leisten – jedoch weist ein Agenturvertrag für Künstler viele rechtliche Fallstricke auf. Die Situation junger Künstler wie Opernsänger oder Schauspieler ist bekanntlich nicht aufregend. Agenten machen sich dies oft zu Nutze und versuchen, die Zwangslagen junger Künstler auszunutzen und ihnen schlechte Agenturverträge aufzudrängen. Vor der Unterschrift ist Vorsicht geboten.

Die Zahl junger Künstler, die ihren Traum verfolgen und Sänger oder Schauspieler werden wollen, ist sehr groß – offene Stellen gibt es hingegen nur wenige. So müssen sich viele junge Künstler als Selbständige durchschlagen. Aber auch wer es in das Ensembles eines Theaters schafft, hat in der Regel nur Zeitverträge und wird sehr schlecht bezahlt. Junge Künstler wollen bzw. müssen aufsteigen, Gastauftritte können die Karriere fördern oder Geld einbringen. Dies können Agenten/Agenturen ermöglichen. Aber auch hier: gute Agenturen haben viel mehr Bewerber als sie betreuen können, es gehört viel Talent und Glück dazu, von einer namhaften Agentur verpflichtet zu werden. Junge Künstler sind daher oft auf kleine Agenten/Agenturen angewiesen, die deren Situation ausnutzen möchten.

Der Agenturvertrag für Künstler – Vorsicht bei diesen rechtlichen Fallstricken:

Agenturverträge sehen für Künstler oft rechtliche Fallstricke vor, so dass kein Vertrag ohne gründliche Prüfung unterschrieben werden sollte. Im Zweifel empfiehlt sich die Kontrolle durch einen Anwalt vor Vertragsschluss, da eine falsche Unterschrift deutlich mehr kosten kann. Auf diese Punkte sollten junge Künstler vor Abschluss eines Agenturvertrages insbesondere achten:

Leistungen der Agentur/des Agenten: Unbedingt muss in dem Agenturvertrag die Leistung des Agenten klargestellt werden ...Zum vollständigen Artikel

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