Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht ahndet mangelhaften Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Geldbuße in fünfstelliger Höhe

Ausweislich der Pressemitteilung des Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) vom 20. August 2015, wurde die Geldbuße gegen den Auftraggeber festgesetzt, weil das betreffende Unternehmen in seinen Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung „keine konkreten technisch-organisatorischen Maßnahmen zum Schutz der Daten festgelegt“ hatte. Vielmehr „enthielten die Aufträge nur einige wenige pauschale Aussagen, und Wiederholungen des Gesetzestextes“.

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Teilweise besteht leider immer noch die Fehlvorstellung, dass die Übernahme von Mustern und/oder die bloße Wiedergabe der Bestimmungen aus der Anlage zu § 9 Satz 1 BDSG, ausreichend für die Anforderungen an einen Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung sind. Dies ist allerdings nicht der Fall. Jede (potentielle) Auftragsdatenverarbeitung bedarf einer individuellen rechtlichen Bewertung ...

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