Der Datenschutzbeauftragte im Unternehmen – Warum notwendig?

von RAin Lachenmann

Der Datenschutzbeauftragte im Unternehmen – Warum notwendig?

Koreng/Lachenmann, Formularhandbuch Datenschutzrecht

Der Datenschutzbeauftragte im Unternehmen stellt sicher, dass die Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) eingehalten werden und so Daten von Kunden, Beschäftigten und Lieferanten geschützt werden. Praktisch alle KMUs in Deutschland haben einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen. Dennoch gibt es noch immer viele Unternehmen, die diese gesetzliche Anforderung nicht berücksichtigen.

Zu bestellen ist der Datenschutzbeauftragte in allen Unternehmen,

in denen mehr als 9 Personen mit automatisierter Datenverarbeitung beschäftigt sind (also eigentlich jeder, der mit Computern arbeitet; es zählt jeder Kopf einzeln, also auch Teilzeitkräfte, Auszubildende usw.) oder in denen mehr als 19 Personen Daten verarbeiten (auch wenn es nicht automatisiert von Statten geht) oder die personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zweck der (ggf. anonymisierten) Übermittlung oder zu Markt- oder Meinungsforschung automatisiert erheben oder die Datenverarbeitungen vornehmen, die der Vorabkontrolle (§ 4d Abs. 5 S. 1 BDSG) unterliegen, also grob gesagt Unternehmen mit besonders schwerwiegender Verarbeitung personenbezogener Daten. Auch Selbstständige und Berufsgeheimnisträger wie Rechtsanwälte und Ärzte sind davon erfasst! Interne oder externe Bestellung des Datenschutzbeauftragten?

Sollte der Datenschutzbeauftragte intern (also ein Mitarbeiter des Unternehmens) oder extern (ein selbstständig tätiger Berater/Anwalt) bestellt werden? Beides hat Vor- und Nachteile ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK