Gesetzliche Regelungen zum Urlaubsanspruch

Die schönsten Wochen des Jahres sind da. Anlass genug, einmal über die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Urlaub zu informieren. Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer Anspruch auf einen jährlichen Mindesturlaub. Unter den Arbeitnehmerbegriff fallen auch Auszubildende. Ob man in Teilzeit oder Vollzeit beschäftigt ist, spielt für den grundsätzlichen Anspruch keine Rolle. Also haben auch z. B. 450-Euro-Kräfte – im Gegensatz zu manch landläufiger Ansicht – Anspruch auf den Mindesturlaub. Der Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche oder umgerechnet 4 Wochen pro Jahr. Bei Teilzeittätigkeit an weniger Wochentagen ist der Anspruch entsprechend umzurechnen. Der Anspruch ergibt sich aus § 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Dieser Anspruch ist auch durch Arbeitsvertrag nicht wirksam einschränkbar. In vielen Arbeits- oder Tarifverträgen sind Ansprüche auf zusätzliche Urlaubstage geregelt. Auch im Schwerbehindertenrecht gibt es Zusatzansprüche in Höhe von 5 Tagen (§ 125 SGB IX). Streitigkeiten gibt es oftmals wegen der Lage des Urlaubs ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK