Cookie-Richtlinie: Google macht Opt-in zur Pflicht

von André Stämmler

André Stämmler 22. August 2015

Beim Thema Datenschutz hatte Google bislang nicht unbedingt den besten Ruf. Jetzt scheint Google aber Ernst zu machen und setzt strengere Maßstäbe als dies derzeit nach deutschem Recht vorgeschrieben ist.

Nutzer von Google-Diensten müssen Cookie-Opt-In einführen

Webseitenbetreiber die bestimmte Dienste von Google nutzen, dürften in letzter Zeit Post vom Suchmaschinenriesen bekommen haben. Google fordert darin die Webseitenbetreiber auf, ein sogenanntes Opt-In-Verfahren zu implementieren. Danach soll von Besuchern der jeweiligen Seite eine Einwilligung eingeholt werden, in der diese das Einverständnis zur Verwendung der Google-Dienste erklären.

Betroffen sind derzeit Nutzer von AdSense, DoubleClick for Publishers und DoubleClick Ad Exchange. Weitere Dienste werden aber sicherlich bald folgen.

Umsetzung der EU-Cookie-Richtlinie

Mit der Opt-In-Lösung setzt Google die europäische Cookie-Richtlinie (Richtlinie 2009/136/EG) um. Danach müssen Webseitenbetreiber eine Einwilligung zur Speicherung von Cookies beim jeweiligen Nutzer einholen.

Google geht damit aber noch über die Anforderungen der Bundesregierung hinaus. Diese verlangt lediglich eine so genannte Opt-Out-Lösung. Dabei genügt es, wenn Nutzer die Möglichkeit haben der Verwendung von Cookies zu widersprechen. Ob die Opt-Out_lösung tatsächlich ausreichend ist, ist seit langem umstritten ...

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