Die Kanzlei in 15(0) Jahren

von edicted. Team

In unserer Serie „Die Kanzlei in 15 Jahren“ werden wir mit ironischem Unterton auf die Veränderungen des Marktes eingehen und einzelne Aspekte detaillierter durchleuchten.

Innerhalb der nächsten 15 Jahre wird sich die Gestalt der Kanzleien – wie wir sie heute kennen – extrem verändern, oder lassen Sie uns sagen: entwickeln. Der schlichten Abfolge von Nachnamen auf dem Briefkopf werden „Brands“ folgen und der Großteil der Angestellten wird keine Zulassung als Rechtsanwalt besitzen, sondern einen ausgeprägten Sachverstand beim Umgang mit dann alltäglichen Technologien.

Schon die Bewerbung in 15 Jahren wird sich in der Art und Weise der HR-Abläufe massiv unterscheiden. Gesucht werden vorrangig Juristen mit einem LL.B. / LL.M, vorwiegend mit praktischer Erfahrung beim Einsatz neuer Technologien und Dienstleistungen. Der typische Prädikatsjurist wird zwar nicht abgeschafft sein, dennoch wird sich sein Stellenwert am Markt messen lassen müssen und das bedeutet: Federn lassen.

Juristische Meisterleistungen werden weiterhin von juristischen Meistern erbracht, aber reproduzier- und skalierbar. Neue Anbieter von Kanzleisoftware haben lange vorher erkannt, dass Wissensmanagement auch dynamisch, selbstlernend und intelligent gestaltet werden kann.

Durch die Ausrichtung der Kanzlei auf gezielte Nischen in einzelnen Rechtsgebieten erfolgt eine immer wiederkehrende Abfolge von vorgefertigten digitalen Prozessen, die nur in letzter Konsequenz den prozessführenden juristischen Meister erfordern. Dies führt nicht nur zu einer erhöhten Effizienz, sondern auch dazu, dass eher LL.B.’s als „echte“ Juristen gebraucht werden ...

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