Was Sie über Arbeitszeugnisse wissen sollten

Beinahe jeder Arbeitnehmer hat in seinem Arbeitsleben schon einmal ein Arbeitszeugnis erhalten. Es hat sich eine Zeugnissprache gebildet, die sich dem Laien kaum erschließt. Es gilt daher, Arbeitszeugnisse kritisch zu hinterfragen und im Zweifelsfall durch Spezialisten prüfen zu lassen. Grundsätzlich hat der Arbeitgeber am Ende jedes Beschäftigungsverhältnisses ein Arbeitszeugnis zu erteilen (§ 109 Gewerbeordnung). Endet das Arbeitsverhältnis im Unfrieden, so wird dieser Anspruch des Arbeitnehmers manchmal dazu benutzt, dem Unfrieden Rechnung zu tragen. Es kommt vor, dass der Arbeitgeber auf die Zeugnisanforderung gar nicht reagiert. Dann sollte der Arbeitnehmer ihm eine angemessene Frist zur Erteilung setzen und nach Verstreichen der Frist einen Anwalt mit der weiteren Rechtsverfolgung beauftragen. Dabei sollte man nicht allzu lange warten, da der Zeugnisanspruch sonst durch eine evtl. Ausschlussfrist nicht mehr geltend gemacht oder verwirken kann. Wartet der Arbeitnehmer beispielsweise ein Jahr mit der Zeugnisklage, könnte der Arbeitgeber den Verwirkungseinwand erheben mit der Folge, dass das Zeugnis nicht mehr verlangt werden kann. Ebenso verhält es sich auch bei Zeugnisberichtigungen ...Zum vollständigen Artikel


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