Mutter ersticht ihre Tocher. Was Schulden und Depressionen anrichten können

In Wien hat vor zwei Wochen eine 38-jährige Mutter ihre 4-jährige Tochter mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper getötet. Ihr Sohn (13 Jahre alt) holte Hilfe, nachdem er Ohrenzeuge der Tat wurde, in die Küche eilte und seine Schwester blutüberströmt auffand. Notärzte konnten das Leben des kleinen Mädchens nicht mehr retten.

Am selben Tag sollte die Familie wegen 2500 € Schulden bei ihrem Vermieter per Zwangs­räumung zum Auszug aus der Wohnung gezwungen werden. Morgens klingelte der Gerichts­vollzieher und gab der Frau Zeit zum Packen. Es war für die Familie der 6. Termin für eine Zwangsräumung.

Schulden, Depressionen und dann?

Die Mutter gestand die Tat. Sie könne sich nicht erklären, was zu dem Zeitpunkt in sie gefahren sei. Auch zuvor sei die Familie nie auffällig geworden. Zwar war bekannt, dass sie größere Geldprobleme hatte, jedoch beschrieben Nachbarn laut Medien­berichten die Familie als "normal". Die Mutter habe ein liebevolles Verhältnis zu ihren Kindern gehabt.

Reaktionen von Menschen, die sich wegen Schulden, Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen in Stresssituationen befinden, fallen ganz unterschiedlich aus. Beispiele sind Kurzschluss­reaktionen, wie die der Mutter aus Wien, Straftaten (Diebstahl, Einbruch, Raubüberfall,...) oft aus Verzweiflung oder Selbstschädigung weil das Gefühl der Ausweglosigkeit nicht mehr zu ertragen ist ...

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