Mörderisch komplizierte Arbeitsgerichtsfragen

von Liz Collet

Sie erinnern sich möglicherweise an den Fall eines Mitarbeiters, der mit der (arbeitgeberseits behaupteten) Äusserung “Ich stech’ Dich ab!” den Eindruck hinterliess, dass ein gedeihliches Zusammenarbeiten weder zu erwarten, im Grunde auch von ihm selbst nicht für die Zukunft geplant und gewünscht sein könnte. Was den Arbeitgeber zum dem Entschluß brachte, ihn fristlos zu kündigen und der eher strafrechtlichen (Los-)Lösung aus dem arbeitsrechtlichen Verhältnis doch lieber arbeitsrechtlich zuvorzukommen. Gegen jene Kündigung war der Mitarbeiter arbeitsgerichtlich vorgegangen.

Der weitere Verfahrensgang hatte zur Frage Anlass geboten: Wie gut ist IHR Verhältnis so mit Ihrer Ex-Frau und Ihrem Nachbarn? {Im Fall der Fälle…..?}

Man hatte – wie dort berichtet – Zeugen vernommen, eine gerichtliche Entscheidung war terminiert worden, für den Fall, dass nicht doch noch eine Einigung zustande käme.

Der Fall hat eine unerwartete Wendung erfahren, die das Arbeitsgericht zum Beschluss veranlasst hat, die mündliche Verhandlung wieder zu eröffnen: Der Kläger hat nach der letzten Verhandlung vom 09.07.2015 Zweifel an seiner eigenen Prozessfähigkeit aufgeworfen und mitgeteilt, dass in einem gegen ihn geführten Strafverfahren ein Sachverständigengutachten eingeholt und darin voraussichtlich seine Unzurechnungsfähigkeit festgestellt werde ...

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