Verjährung und Schufa-Eintrag

Verjährung im Zivilrecht bezeichnet einen Zeitablauf, nach dem ein Schuldner berechtigt ist, eine geschuldete Leistung zu verweigern. Die Vorschriften über die Verjährung sind in §§ 194 ff BGB geregelt. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre (§ 195 BGB) und beginnt mit Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (§ 199 I BGB). Zu beachten sind dabei die in § 199 Abs. 2 ff bestimmten Höchstfristen. Einer 30 jährigen Verjährungsfrist unterliegen eine Reihe von Ansprüchen, die in § 197 BGB im einzelnen aufgeführt sind. Eine Verjährung kann unterbrochen oder gehemmt werden. In der Praxis bedeutet Verjährung, dass eine Person, die einer anderen natürlichen oder juristischen Person z. B. einen Geldbetrag schuldet, (Schuldner) der anderen Person (Gläubiger) nach einem im Gesetz bestimmten Zeitablauf erklären kann, dass sie die Einrede der Verjährung erhebt und danach rechtswirksam die Zahlung verweigern kann ...Zum vollständigen Artikel


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