OLG Frankfurt am Main entscheidet zu den notwendigen Anwaltskosten des Geschädigten, die aufgrund des Unfallereignisses vom Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer zu erstatten sind, mit Berufungsurteil vom 2.12.2014 – 22 U 171/13 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Leserinnen und Leser des Captain-Huk-Blogs,

hier und heute veröffentlichen wir für Euch noch ein Berufungsurteil aus Frankfurt am Main zu den Rechtsanwaltskosten bzw. zum Sachverhalt, wann man einen Rechtsanwalt einschalten darf. Beim Verkehrsunfall nach wohl zutreffender Ansicht des Gerichts demnach wohl grundsätzlich, da das Thema Unfallschaden / Schadensersatzrecht für einen geschädigten Laien zu undurchsichtig bzw. zu komplex ist bzw. durch die unzähligen Urteile zu unübersichtlich geworden ist. Eine prima Entscheidung aus Frankfurt am Main, wie wir meinen. Was denkt Ihr? Gebt bitte Eure sachlichen Kommentare ab, auch wenn es draußen unerträglich heiß ist. Ich sitze auch im kühlen Arbeitszimmer und setze mich an den Rechner, damit Ihr Informationen erhaltet.

Viele Grüße Euer Willi Wacker

22 U 171/13

4 O 527/11 Landgericht Darmstadt

Verkündet am 02. Dezember 2014

OBERLANDESGERICHT FRANKFURT AM MAIN

IM NAMEN DES VOLKES

URTEIL

In dem Rechtsstreit

für Recht erkannt:

Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 19.6.2013 teilweise abgeändert.

Die Beklagte wird verurteilt, über den vom Landgericht Darmstadt zugesprochenen Betrag hinaus weitere 891,91 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 1.6.2012 an den Kläger zu zahlen.

Die weitergehende Berufung wird zurückgewiesen.

Von den Kosten erster Instanz tragen der Kläger 20%, die Beklagte 80%.

Von den Kosten zweiter Instanz tragen der Kläger 56%, die Beklagte 44%.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Das angefochtene Urteil wird für vorläufig vollstreckbar ohne Sicherheitsleistung erklärt.

Der Gegenstandswert für die Berufungsinstanz wird auf 2.027,59 € festgesetzt.

Der Gegenstandswert im Beschluss des Landgerichts für die erste Instanz vom 19.6.2013 bleibt bestehen.

Gründe:

I ...

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