Wie wir Insolvenzverwalter und Gläubiger glücklich machen

von Bärbel Schnee Gronauer
Der Kollege Kochinke berichtet über eine Entscheidung des Bundes­berufungs­gerichts des sieb­ten Bezirks der USA in Chi­cago. In der Entscheidung hielt das Berufungsgericht eine Vergütung von durchschnittlich $ 164 je Stunde für ange­messen und rüg­t den mangel­haften Leistungs­nachweis durch den Verwalter (Trustee). In Deutschland läuft das ganz anders. Keine Leistungsnachweise, kein sonstwas. Hierzulande gibt es die Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung (InsVV), die ziemlich genau regeln soll, wie die Vergütung sich errechnet. Erstmal geht es nach dem Wert der Insolvenzmasse. Auf dieser Grundlage wird eine degressive Vergütung errechnet, die von 40% bis 0,5% sinkt (§ 2 InsVV). Dazu kommen Auslagen die der Höhe nach mehrfach gedeckelt sind (§ 8 InsVV). In der Grafik oben ist eine in kleineren Verfahren typische Deckelung von 30% der Regelvergütung eingetragen - in Verfahren mit mehr Masse liegt diese meist deutlich darunter, denn mehr als 250 € pro Monat gibt es nicht. Die eigentliche "Musik" steckt in den Zuschlags- und Abschlagsfaktoren des § 3 InsVV ...Zum vollständigen Artikel


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