Kündigung in der Wartezeit

von Christian Rolfs

Ist der Arbeitgeber der Auffassung, dass der Arbeitnehmer sich in der Probezeit nicht bewährt habe, kann er das Arbeitsverhältnis bis zum Ablauf der sechsmonatigen Wartezeit des § 1 Abs. 1 KSchG kündigen, ohne einer sozialen Rechtfertigung zu bedürfen. Entscheidend ist, dass die Kündigung noch innerhalb des Sechs-Monats-Zeitraums zugeht, auch wenn sie das Arbeitsverhältnis wegen der einzuhaltenden Kündigungsfrist erst zu einem nach Ablauf dieser Frist liegenden Termin beendet. Der Arbeitgeber muss nicht zwingend zum nächstzulässigen Termin kündigen. Wählt er allerdings treuwidrig einen weit in der Zukunft liegenden Beendigungstermin, kann eine analoge Anwendung des § 162 BGB in Betracht kommen ...

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