Erleichterter für Flüchtlinge zu Praktika durch Änderung der Beschäftigungsverordnung

von Liz Collet

Das Bundeskabinett hat vor wenigen Tagen eine Änderung der Beschäftigungsverordnung beschlossen, mit der jungen Asylsuchenden und Geduldeten, die gute Bleibeperspektiven haben, der Zugang u.a. zu berufsorientierenden und ausbildungs- bzw. studienbegleitenden Praktika erleichtert wird.

Mit der Änderung werden Vereinbarungen aus Bund-Länder-Gesprächen im Juni umgesetzt. Sie gehört zu einer Reihe von Neuregelungen seit dem vergangenen Jahr, mit denen der Arbeitsmarktzugang und die gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen vereinfacht werden sollen.

Mit der Änderung der Beschäftigungsverordnung werden für Asylbewerber und Geduldete mindestlohnfreie Praktika vom Zustimmungserfordernis der Bundesagentur für Arbeit ausgenommen. Künftig kann also die Arbeitserlaubnis leichter erteilt werden. Die Regelung gilt für:

  1. Pflichtpraktika,
  2. Praktika mit einer Dauer von bis zu drei Monaten, die zur Orientierung für die Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines Studiums dienen,
  3. ausbildungs- bzw ...
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