520 Jahre Ewiger Landfriede

von Thomas Lapp

Am 7. August 1495 wurde auf dem Reichstag zu Worms der Ewige Landfrieden durch ein Reichsgesetz eingeführt. Dies war der Abschluss der Landfriedensbewegung, die bereits im zwölften Jahrhundert begonnen hatte. Streitigkeiten innerhalb des Reiches sollten nicht mehr durch Fehden ausgetragen werden. Vielmehr wurde dafür eine staatliche Gerichtsbarkeit geschaffen. Auseinandersetzungen sollten auf dem Rechtsweg entschieden werden. Deshalb wurde auch als oberste Gerichtsbarkeit das Reichsgericht eingeführt. Bis zur Durchsetzung des Landfriedens vergingen allerdings noch einige Generationen, in denen weiterhin Fehden geführt wurden. Heute erinnert § 125 StGB an den Landfrieden. Der Ewige Landfriede regelt im heutigen Sinne das Gewaltmonopol des Staates ...

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