Beitragsregress gemäß § 119 SGB X

Nach einem Unfall oder einem Behandlungsfehler haben Geschädigte häufig die Sorge, dass im Alter eine Rentenminderung eintritt, weil auf Grund der Arbeitsunfähigkeit die entsprechenden Beiträge nicht mehr gezahlt werden können.

Eine Sorge, die in den meisten Fällen unbegründet ist. Der Gesetzgeber hat nämlich im Sozialgesetzbuch (§ 119 SGB X) festgehalten, dass der Rentenversicherungsträger, die Deutschen Rentenversicherung (DRV), verpflichtet ist, die durch den Schadensfall entgangenen Pflichtbeiträge beim Schädiger (bzw. dessen Haftpflichtversicherer) zu regressieren.

Rechtsanwalt Helmut Gräfenstein

Dies bedeutet, dass der Rentenversicherer ermittelt, welchen Bruttoverdienst der Geschädigte ohne den Unfall während der gesamten Zeit der Erwerbsminderung erzielt hätte. Von diesem Bruttoverdienst wird bis zum maximal 67. Lebensjahr errechnet, welche Beiträge zur Rentenversicherung zu zahlen gewesen wären ...

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