Fairer Handel – und der Umweltschutz

In unserer Wirtschaftswelt erleben wir die wirtschaftliche Entwicklung und den Umweltschutz oftmals als Antipode und sind in der Wahrnehmung oftmals fixiert auf ein Entweder-oder: Entweder gut für die Wirtschaft oder gut für den Umweltschutz.

Dass diese Betrachtungsweise falsch ist, haben wir hier in der Umweltlupe immer wieder betont. Ganz besonders zeigt sich dies auch beim Fairtrade, dem „faire Handel“. Fairtrade strebt nach einer Handelspartnerschaft, nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel, und will so einen Beitrag für eine nachhaltige positive Entwicklung in den Erzeugerländern leisten. Dabei hat die Fairtrade-Bewegung verstanden, dass eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung nur möglich ist, wenn die Sicherheit und Gesundheit der in der landwirtschaftlichen Produktion Beschäftigten gesichert und gleichzeitig die ökologischen Ressourcen auch in den Erzeugerländern bewahrt werden. Daher haben sich in der Fairtrade-Bewegung bereits frühzeitig Umweltstandards etabliert, die von nahezu allen wichtigen Fairtrade-Produzenten eingefordert werden. So wird von den Fairtrade-Organisationen der Einsatz von Agrochemikalien weitestmöglich begrenzt und über eine Liste verbotener Substanzen (die FLO-Liste) diejenen Mittel gebannt, die von den in den Fairtrade-Handel einbezogenen Produzenten weder verkauft noch verwendet werden dürfen.

Konkret bedeuten die im Fairtrade-Handel allgemein akzeptierten Umweltstandards u.a ...

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Fair Trade / Fairer Handel - mit Hannes Jaenicke


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