Anerkennung einer Sportverletzung in einem Hochschulsportzentrum als Arbeitsunfall?

von Ludwig Zimmermann


Das LSG München hat entschieden, dass eine Sportverletzung, die sich ein Student während eines nicht von der Hochschule, an der er immatrikuliert ist, organisierten Wettkampfes zuzieht, nicht als Arbeistunfall anzuerkennen ist.
Der Kläger nahm als Mitglied einer Wettkampfgemeinschaft der Hochschulen A und B an einem Rugby-Spiel teil, das vom Universitätssportverein einer weiteren Hochschule C im Rahmen der "Mitteldeutschen Sevens-Liga" veranstaltet und organisiert worden war. Die Hochschulen A und B waren an der Organisation des Turniers nicht beteiligt. Anlässlich des Rugby-Spiels erlitt der Kläger eine Schultereckgelenkssprengung Grad 3 nach Rockwood. Zum Unfallzeitpunkt war der Kläger an der Universität A immatrikuliert. Die beklagte gesetzliche Unfallversicherung lehnte die Anerkennung als Arbeitsunfall ab, da es sich um einen reinen Wettkampfsport außerhalb des organisierten Übungsbetriebs gehandelt und daher kein Versicherungsschutz bestanden habe. Der Wettbewerb sei keine offizielle Hochschulveranstaltung gewesen.
Die hiergegen gerichtete Klage vor dem Sozialgericht wurde abgewiesen ...

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