Ach wie gut, dass niemand weiß…wie ich bei Facebook wirklich heiß

von Dr. Sebastian Ertel

Seit jeher besteht die Diskussion, ob in sozialen Netzwerken der Klarname (Sebastian Ertel) verwendet werden muss oder ein Pseudonym verwendet werden darf.

Hintergrund

Viele Nutzer sozialer Netzwerke möchten eine Trennung zwischen ihrer digitalen und realen Identität. Die Gründe hierfür können ganz unterschiedlich sein. Sicher verfolgen Vereinzelte die Begehung von Straftat (Stalking, Beleidigungen etc.). Der Großteil möchte sich allerdings frei bewegen können oder sich durch die Verwendung eines Pseudonyms vor eben diesen Straftaten schützen.

Bei der Pseudonymisierung wird anstelle des richtigen Namens ein fiktiver Name verwendet:

LeFloid → Florian Mundt

Der Kreis der Personen, die den Zusammenhang zwischen Klarnamen und Pseudonym kennen, ist dabei unterschiedlich groß. Je kleiner der Kreis ist, umso unentdeckter bleiben einzelne Aktivitäten.

Facebook und der Klarnamenzwang

Facebook möchte keine pseudonymisierten Accounts auf seiner Plattform und geht bei einem Verdacht rigoros vor: Der Account wird gesperrt und der Inhaber ist verpflichtet, mittels Übersendung einer digitalen Kopie eines amtlichen Lichtbildausweisen seine Identität nachzuweisen (wir berichteten) ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK