Per Scheidungsfolgenvereinbarung das Verfahren verkürzen

Eine Scheidung geht leider selten ohne Streit vonstatten. In den meisten Fällen geht es jedoch nicht nur darum, dass die Eheleute nach Ablauf des Trennungsjahres voneinander geschieden werden. Vielmehr müssen auch die sogenannten Scheidungsfolgen geregelt werden. Scheidungsfolgen sind der nacheheliche Ehegattenunterhalt, der Kindesunterhalt, elterliche Sorge, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich. Der Ehegattenunterhalt für die Zeit des Getrenntlebens zählt formal nicht zu den Scheidungsfolgesachen, da er nicht im sogenannten Scheidungsverbund gerichtlich geltend gemacht werden kann. Dennoch kann auch über den Unterhalt für die Zeit des Getrenntlebens eine Regelung im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung getroffen werden. Während der Versorgungsausgleich in der Regel automatisch im Rahmen des Scheidungsverfahrens von Amts wegen mit durchgeführt wird, werden alle anderen Scheidungsfolgen nur auf Antrag in den sogenannten Scheidungsverbund mit aufgenommen und innerhalb des Scheidungsverfahrens mit geregelt ...Zum vollständigen Artikel


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