Vom Referendariat in die Selbstständigkeit

Wir haben einmal ein Interview mit einem jungen Anwalt gemacht, der es sich zugetraut hat direkt nach dem Studium in die Selbstständigkeit zu starten.

Vom Referendariat in die Selbstständigkeit
Es ist ein ungewöhnlicher Karriereweg, der oft nur den sogenannten „Muss“-Anwälten zugeschrieben wird – also jenen, für die aufgrund ihrer Examensleistungen vermeintlich kein anderer Berufsweg offen steht. Nicht so bei Rechtsanwalt Mirko Laudon. Der entschied sich zwar auch gleich nach dem Referendariat für den Weg als freiberuflicher Einzelanwalt, aber aus gänzlich anderen Motiven.

Wie kam es zu dem Entschluss für den schnellen Weg die Selbstständigkeit?
Der Entschluss für den direkten Weg in die Selbstständigkeit ist bei mir eigentlich ganz leicht zu begründen. Ich habe schon vor meinem Studium acht Jahre selbstständig gearbeitet, damals noch als Journalist, später als Geschäftsführer eines Verlags für Stadtmagazine. Somit kannte ich die Vorteile, aber auch die Risiken einer Selbstständigkeit – es war also eher ein „Weg zurück". Während der Anwalts- und Wahlstation im Referendariat, die ich bei einem der besten Strafverteidiger in Deutschland absolviert habe, entstand der Gedanke, nach der Zweiten Staatsprüfung gleich als Rechtsanwalt im Strafrecht mit eigener Kanzlei zu starten.

Gab es keine Option, erst irgendwo als angestellter Strafverteidiger zu arbeiten?
Doch, die hätte es bestimmt gegeben. Aber das war nicht das, was ich wollte. Ich hatte bislang mit Ausnahme des Referendariats nie angestellt gearbeitet und liebe die Freiheiten, die einem die Selbstständigkeit bietet. Man muss alles selbst organisieren und hart arbeiten – das muss man anderswo aber auch. Manchmal sitzt man die ganze Nacht an einem komplizierten Problem oder einer Verteidigungsschrift ...

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