Porsche – Vorbildliche Kündigung eines Auszubildenden {?}

von Liz Collet

Feuerwehreinsätze finden bei mir nicht nur rund um das soeben gefeierte Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Murnau immer ein besonderes Augenmerk. Auch aus Respekt vor dem Ehrenamt und dem Einsatz von Menschen, die ungezählte Male alltäglich für andere da sind. So fiel mir dieser Artikel über die Feuerwehr Feldkirchen ins Auge, kaum dass er vom Urheber ins Netz gelangt war und wurde von mir als eine der ersten und lange, bevor er die erste Runde viral durch’s Netz ging, bei Facebook verlinkt.

Die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen hatte ein ganz besonderes Willkommensgeschenk für das im Bild zu sehende Mädchen und 75 Neuankömmlinge in der Gemeinde: Bei über 30 Grad Sommerhitze packte sie die Wasserschläuche aus und sorgte für eine angenehme Abkühlung. Die Botschaft war und sollte sein: Flüchtlinge sind in Feldkirchen willkommen.

Die zweite Runde viraler Verbreitung fand er dann zum Wochenende. Auf geschmackloseste, auf nicht tolerierbare Weise spätestens mit dem Kommentar eines Auszubildenden, der mit der dann einsetzenden Empörung in der Kündigung seines Ausbildungsplatzes mündete.
Das bringt seinem Arbeitgeber viel Applaus und gute Presse, denn dort dulde man nach eigener Erklärung keinerlei Diskriminierung. Und Volkes Seele ist begeistert angesichts so vorgeblich vorbildlicher Reaktion eines Arbeitgebers.

Wie leicht neigt man dazu, Fehlverhalten umgehend mit Sanktion zu quittieren. Und ist es nicht das, womit der Auszubildende selbst rechnen musste?

Denn dass auch Arbeitgeber und potentielle Arbeitgeber sich auch ein Bild von (möglichen) Mitarbeitern im Netz und vor allem bei Facebook machen, weiss man, sollte man wissen. Dass das schon manchen Arbeitsplatz kostete auch ...

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