LHR erwirkt weiteres Werbeverbot gegen “Verbraucherschutzverein” – diesmal wegen herabsetzender Facebook-Statusmeldung

von Arno Lampmann

LHR erwirkt weiteres Werbeverbot gegen “Verbraucherschutzverein” – diesmal wegen herabsetzender Facebook-Statusmeldung

Von Arno Lampmann, 27. Juli 2015

Bereits im Mai 2015 hatten wir über einen “Verbraucherschutzverein” berichtet, der seine zahlreichen und suchmaschinenoptimierten Internetseiten für die Werbung von Rechtsanwälten für Kapitalanlagerecht zur Verfügung stellt.

Darauf wird regelmäßig Werbung zu Gunsten bestimmter, namentlich benannter Anwälte geschaltet, in der – um einen redaktionellen Beitrag nachzuahmen – der jeweilige Rechtsberater in einer Art Interview auch selbst zu Wort kommt.

Da auf diesen Seiten irreführende Werbung zu Lasten unserer Mandantschaft veröffentlicht worden war, erliess das Landgericht Hamburg (LG Hamburg, Beschluss v. 21.4.2015, Az. 312 O 134/15) bereits im April 2015 eine entsprechende Verbotsverfügung. Wir berichteten.

Die zunächst ohne Gründe erlassene Verfügung wurde nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung auf Widerspruch des Vereins zwischenzeitlich durch Urteil vom 30.6.2015 bestätigt.

Der “Verrbaucherschutzverein” ist auch auf Facebook aktiv

Neben dem Betrieb eigener Internetdomains ist der Verein auch auf Facebook aktiv. Unsere Mandantschaft musste auch dort irreführende, herabsetzende und vor allem unwahre Behauptungen in einer Statusmeldung in Bezug auf ihr Geschäftsmodell feststellen ...

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