OSI-Modell: So kommunizieren Rechner!

Essentiell für die Gewährleistung der IT-Sicherheit in einem Netzwerk ist die Kenntnis, wie Rechner in einem Netzwerk kommunizieren und welche Dienste und Schnittstellen beteiligt sind. Nur so lassen sich Bedrohungen und Angriffen identifizieren und notwendige Sicherheitsvorkehrungen treffen. : von der International Organization for Standardization (ISO) bietet dabei eine gute Orientierungshilfe.

Das OSI-Modell

Vor über 31 Jahren wurde der Grundstein des Internets in seiner heutigen Form mit dem OSI-Modell gelegt. Die Festlegung auf einen Standard war notwendig, um eine Kommunikation zwischen unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, MAC OS, Linux, Android, iOS usw.) überhaupt möglich zu machen. Das OSI-Modell beschreibt grundsätzlich die Architektur der Kommunikation zwischen Computern.

Hierbei wird zwischen sieben Schichten unterschieden:

Für jede Ebene wurden bestimmte Protokolle festgelegt. Protokolle stellen Regeln für Format, Inhalt, Bedeutung, Reihenfolge für den Transport von Daten auf. Die Idee hinter einem Schichtenmodell ist, dass jede beteiligte Schicht mit der darüber liegenden Schicht kommuniziert und so bestimmte Dienste anbietet. Zwischen einem Paar übereinander liegender Schichten liegt eine Schnittstelle, die über die Definitionen in den Protokollen Operationen erlaubt und Dienste anbietet. Die untere Schicht bietet bei diesem Modell stets der darüber liegenden Schicht einen Dienst an und die darüber liegende Schicht nimmt diesen Dienst an.

Für viele ist das Modell oft ein Buch – im wahrsten Sinne – mit sieben Siegeln. Um es anschaulicher zu erklären, ziehen wir einen Vergleich zum Versenden eines Briefes.

Anwendungsorientiert: Anwendung, Darstellung und Sitzung

Sie schreiben einen Brief: Inhalt des Briefes, Art des Briefpapiers und der Umschlag wird von Ihnen bestimmt. Dies entspricht den ersten drei Schichten: Anwendung, Darstellung und Sitzung ...

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