BGH: Transporte von Kindern zu Sportveranstaltungen sind Gefälligkeiten

von Karsten Stickeler

In einer Entscheidung vom 23. Juli 2015 hatte sich der Bundesgerichtshof mit der Frage beschäftigen müssen, ob Fahrten, bei denen Kinder von Familienangehörigen zu Vereinssportveranstaltungen gefahren werden, Gefälligkeiten darstellen oder im Rahmen einer Geschäftsführung ohne Auftrag für den jeweiligen Sportverein erbracht werden.

Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde:

Ein Mädchen spielte in einer Fußballmannschaft eines Sportvereins. Zu den jeweiligen Spielen wurden alle Spielerinnen immer von Eltern, anderen Familienangehörigen oder Freunden gefahren. Die Großmutter des Mädchens fuhr sie auch zu einem Spiel, erlitt dabei einen Verkehrsunfall und wurde erheblich verletzt. Gegenüber der Versicherung des Sportvereins machte die Großmutter Schadensersatzansprüche geltend ...

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