Schulentlassung eines Jungen wegen Verbreitung von Sex-Gerüchten über Lehrerin

von Andreas Stephan

Ein Münchener Gymnasium hat einen 11-jährigen Schüler entlassen, weil dieser Sex-Gerüchte über seine Lehrerin unter Mitschülern verbreitete. Nun urteilte das Verwaltungsgericht München, dass diese Entlassung rechtswidrig war.

Die Schulleitung sah in dem Verhalten des Jungen eine schwere Verfehlung. Er hatte unter Mitschülern behauptet, seine Lehrerin habe eine Sex-Affäre mit einem Oberstufenschüler. Dadurch sei der Schulfrieden massiv gestört worden. Diese Gerüchte schnappte der Schüler zuvor von einem anderen Mitschüler auf. Nach kurzer Zeit wusste die ganze Schule von dem angeblichen Sachverhalt, sogar über angebliche Nacktfotos wurde getuschelt. Die Schulleitung hat sich dann zu einer Entlassung des Schülers entschlossen, weil dieser zuvor schon zwei andere Verweise gesammelt hatte, welche die Eltern damals nicht rechtlich angefochten haben.

Daraufhin klagten die Eltern des Schülers vor dem Verwaltungsgericht München gegen die Schulentlassung ...

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