Rezension Zivilrecht: Richterliche Arbeitstechnik

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension Zivilrecht: Richterliche Arbeitstechnik

Van den Hövel, Richterliche Arbeitstechnik: einschließlich Beweisaufnahme und Beweiswürdigung, 5. Auflage, Vahlen 2013

Von Rechtsreferendar Arian Nazari-Khanachayi, LL.M. Eur., Heidelberg

Der Grund für ein Buch mit dem Titel „Richterliche Arbeitstechnik“ lässt sich vermutlich vor dem Hintergrund der Juristenausbildung erklären: Im Rahmen des Hochschulstudiums werden Studierende mit der praktischen Tätigkeit eines Juristen kaum bekannt gemacht. Doch vereinzelt lassen sich inzwischen im Bereich der Schlüsselqualifikationen praxisbezogene Angebote finden, es etablieren sich erfreulicherweise immer mehr „Moot Courts“ und „Legal Clinics“ an deutschen Hochschulen nach dem Vorbild U.S.-amerikanischer Law Schools. Man kann also durchaus annehmen, dem Mangel an praxisbezogener Ausbildung wird entgegengewirkt. Gleichwohl beginnen nach wie vor unzählige Nachwuchsjuristen ihren Vorbereitungsdienst oder – wenn sie zu den Glücklichen zählen – eine Tätigkeit als Richter und müssen unmittelbar die praktische Tätigkeit beherrschen. Genau an diesem Punkt setzt das Werk von VRiLG Dr. Makus van den Hövel an und intendiert vornehmlich, dem Berufsanfänger den Einstieg in die praktische Arbeit zu erleichtern. Nichtsdestotrotz kann auch der aufmerksam lesende Rechtsreferendar dieses Buch mit einem Umfang von 179 Seiten befragen, um sich auf seine Stationsausbildung vorzubereiten.

Das Werk ist besonders hervorzuheben, weil es mit einer angenehmen Leichtigkeit geschrieben zu sein scheint. Hierdurch vermag der Verfasser, dem Leser die Furcht vor dem Ungewissen zu nehmen ...

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