Personalisierte Werbung 3.0 – Apples Patentantrag

von Daniela Windelband

„Guten Tag, teilen Sie mir doch bitte ihren Kreditrahmen mit, dann führe ich Sie in die entsprechende Abteilung unseres Kaufhauses. Dort finden Sie dann alles, was Sie sich leisten können.“

Was sich anhört wie ein Satz aus einem schlechten Film, oder Buch könnte Realität werden. Apple hat vergangene Woche einen Patentantrag für ein System eingereicht, dass den Nutzern nur solche Werbung anzeigt, die diese sich auch leisten können. Personalisierte Werbung auf die Spitze getrieben, könnte man sagen.

Der Nutzen für die Werbenden liegt auf der Hand: Nur die Nutzergruppen bekommen Werbung für das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistung, die es sich auch tatsächlich leisten können. Kombiniert mit bisher bekannten und eingesetzten Methoden der personalisierten Werbung wird der Kauf immer wahrscheinlicher. Jeder kennt das Phänomen, man sucht im Internet nach Schuhen, einem Schreibtisch oder einer Couch und wird in den nächsten Tagen mit Werbung zu eben solchen Produkten überhäuft. Wenn man jetzt noch weiß, dass die Werbebanner auf dem Bildschirm quasi in Echtzeit versteigert werden (Stichwort real time bidding), kann man sich denken, dass Werbende lieber für die Werbung einer teuren Couch bezahlen, wenn der Adressat auch über die monetären Mittel verfügt, sich die Couch kaufen zu können.

Woher kommen die Daten?

Laut Patentantrag sollen die Daten z.B ...

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