Rückerwerb des Nichtberechtigten

Rückerwerb des Nichtberechtigten

Im Sachenrecht sollte man als Jurist in der Ausbildung eine besondere Konstellation kennen, die sich hinter der Bezeichnung „Rückerwerb des Nichtberechtigten“ verbirgt. Es geht dabei um den Fall, dass etwa der Eigentümer einer beweglichen Sache den unmittelbaren Besitz auf einen anderen überträgt, der z.B. Verwahrer oder Mieter ist. Wenn nun der Besitzer die Sache an einen Dritten veräußert, kann Letzterer durchaus gutgläubig das Eigentum daran erwerben, da die Sache gerade nicht abhandengekommen ist, §§ 932 ff. BGB. Sofern nun der Dritte in der Folge das Eigentum wieder auf den ursprünglichen Nichtberechtigten überträgt, stellt sich die Frage, ob dieser das Eigentum jetzt vom Berechtigten erwerben kann. Das ist in der Rechtsprechung und Literatur umstritten.

Beim Rückerwerb des Nichtberechtigten werden im Wesentlichen drei Fallgruppen diskutiert. So soll nach einer Ansicht in der Literatur (Braun ZIP 1998, 1469 ff.; Gernhuber JuS 1988, 355, 363) kein Rückerwerb möglich sein bei einem Innenverkehrsgeschäft ...

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