Die Nutzung privater Smartphones im dienstlichen Umfeld und ihre Tücken….

von Olaf Rossow

Mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland benutzen inzwischen ein Smartphone. Dies hat auch Auswirkungen auf die Frage, ob der Arbeitnehmer sein eigenes Smartphone nicht auch für dienstliche Zwecke nutzen soll. Für den Arbeitgeber hat dies den Vorteil, dass er keine Smartphones anschaffen muss und der Arbeitnehmer muss nicht immer mit zwei Smartphones hantieren, wenn er private bzw. dienstliche Angelegenheiten erledigen will.

Sollte sich der Arbeitgeber dafür entscheiden, dem Arbeitnehmer zu erlauben, sein privates Smartphone auch dienstlich zu nutzen („Bring Your Own Device“, BYOD), sind verschiedene Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit zu beachten.

Datenschutz…

Der private Arbeitgeber unterliegt als verantwortliche Stelle dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), soweit es um seine dienstlich erhobenen und verarbeiteten Daten geht. Der Arbeitnehmer hingegen nicht, wenn er das Smartphone privat nutzt.

Allein dies macht schon deutlich, dass genau überlegt werden sollte, wie die Nutzung des Smartphones zu privaten und dienstlichen Zwecken im Alltag bewerkstelligt werden soll. Die sauberste Lösung ist hier ein Programm zu nutzen, das dafür sorgt, dass die privaten und dienstlichen Daten getrennt voneinander auf dem Smartphone verarbeitet werden. Dabei ist zu beachten, dass Administrationsrechte des Arbeitgebers auf die dienstlichen Daten beschränkt wird.

Eine echte Sandbox-Lösung, d.h. eine Trennung von Daten und Apps in verschiedene Schutzbereiche, ist ohne zusätzliche Software nicht möglich. Eine Entwicklung des Fraunhofer-Institus mit dem Namen „BizzTrust“ kann bspw. eine solche grundsätzliche Trennung ermöglichen und damit vertrauenswürdige Daten sicherer machen. Auch gibt es für das Android-Betriebssystem mittlerweile eine VM-Ware-Lösung, die es ermöglicht, sicher auf den Unternehmens-Desktop zuzugreifen ...

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