Auf dem Rücken der Pferde - oder: Tiere im Straßenverkehr

von Julian Jansen


Auf dem Rücken der Pferde liegt das Glück dieser Erde. Diesen - zugegeben - etwas abgedroschenen Spruch kann ich seit Kurzem nachvollziehen: erstmals wagte ich mich in luftige Höhen und ritt auf einem Pferd (siehe stolzer Reiter auf dem Foto). Mein erfreuliches Erlebnis nehme ich nun zum Anlass, um ein wenig über das Thema "Pferde im Straßenverkehr" aufzuklären. Falls ihr euch auch für betrunkene Bierkutscher interessiert, dann geht's hier entlang zum Artikel "Das Bierkutscher-Urteil".


Welche Regeln gelten im Straßenverkehr für Pferde und Reiter?

Pferde mitsamt Reiter erblickt man, zumindest in ländlichen Gegenden, immer mal wieder auch im öffentlichen Straßenverkehr. Nicht selten kommt es dabei zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern. Was darf der Reiter denn nun eigentlich und was darf er nicht? Blicken wir einmal in die Straßenverkehrsordnung.

Die Grundregel der StVO: ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht

Die Grundregel der StVO lautet, dass die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht erfordert. Straßenverkehrsteilnehmer haben sich zudem so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird, vgl. § 1 Abs. 1, 2 StVO.

Tiere in der StVO: die speziellen Regeln

Daneben gibt es aber auch spezielle Regelungen für Tiere und sogar ausdrücklich für Pferde im Straßenverkehr. Nach § 28 Abs. 1 StVO haben generell alle Haus- und Stalltiere nichts auf der Straße verloren, wenn sie den Verkehr gefährden können. Zugelassen sind diese Tiere aber, sofern sie von geeigneten Personen begleitet werden, die auch ausreichend auf die Tiere einwirken können. Also müssen Pferd und Reiter u. a. ausreichend ausgebildet sein ...

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