Wartezeit-Klausel in Sterbegeld-Versicherung rechtmäßig

Das Landgericht Köln hat mit Urteil vom 13. November 2013 (Az.: 26 O 209/13) entschieden, dass eine Klausel in einer Sterbegeldversicherung, nach welcher voller Versicherungsschutz erst nach Ablauf einer dreijährigen Wartezeit besteht, bei einem deutlichen Hinweis bei Vertragsabschluss rechtlich nicht zu beanstanden ist.

Geklagt hatte eine Witwe, deren verstorbener Ehemann über das Internet eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen hatte. Etwa ein Jahr nach Vertragsabschluss verstarb der Versicherte. Die Witwe erhielt daraufhin von der Versicherung eine Auszahlung in Höhe der bis zu diesem Zeitpunkt gezahlten Beiträge von 432 €.

Der Witwe schwebten höhere Ansprüche vor. Daher verklagte sie den Versicherer, um die im Angebot zu dem Vertrag als „garantierte Todesfallleistung“ genannte Summe von 7.500 Euro durchzusetzen.

Der Versicherer wandte dagegen ein, dass bei Vertragsabschluss und in den Versicherungs-Bedingungen darauf hingewiesen wurde, dass uneingeschränkter Versicherungsschutz mit Ausnahme eines Todes durch Unfall erst nach Ablauf von drei Jahren gewährt werde ...

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