EBA: AIFs sind per se als Schattenbanken einzuordnen

von Lea Siering

Die europäische Bankaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority) hat jüngst in einem Konsultationspapier die Frage aufgeworfen, ob es sich bei der AIMF-Richtlinie um einen angemessenen und ausreichend robusten Regulierungsrahmen („appropriate and sufficiently robust prudential framework“) handelt.

Weiterhin definiert die EBA in dem Entwurf der Guidelines zu Beschränkungen des Exposures gegenüber Schattenbanken (Draft EBA Guidelines on limits on exposures to shadow banking entities which carry out banking activities outside a regulated framework under Article 395 para. 2 Regulation (EU) No. 575/2013, hier abrufbar), der bis zum 19.06.2015 zur Konsultation gestellt wurde, den bisher nicht in der CRR bestimmten Begriff „Schattenbanken“ wie folgt: „Zu Schattenbanken sind Akteure und Aktivitäten zu zählen, die das Kreditvermittlungsgeschäft betreiben und somit bankenähnliche Funktionen wahrnehmen, aber nicht auf Einzel- und/oder konsolidierter Ebene beaufsichtigt werden.“

Nach dieser Definition wären zunächst alle Unternehmen zu identifizieren, die das Kreditvermittlungsgeschäft betreiben. Dabei erfolgt keine abschließende Aufzählung durch die EBA, welche Aktivitäten als Kreditvermittlungsgeschäft angesehen werden ...

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