Sommerzeit ist Schwimmbadzeit: Rechtstipps für Freibad & Co.

von Esther Wellhöfer

Der Sommer ist ideal dafür, die heißen Tage im kühlen Nass zu verbringen, und Bäder haben dann bekanntlich Hochsaison. Allerdings verläuft der Badespaß nicht immer positiv und so mancher Badegast landete schließlich vor Gericht. Die Redaktion von anwalt.de informiert über wichtige Gerichtsentscheidungen rund um das Thema Schwimmbad.

Der Bademeister ist der Meister des Bades

Die zentrale Figur im Schwimmbad ist der Bademeister. Badegäste sollten seinen Anweisungen Folge leisten. Ansonsten muss man mit einem Rauswurf rechnen. Das gilt auch, wenn das Bad von der Stadt oder Kommune betrieben wird. Wer sich nicht zu benehmen weiß, gegen den kann sogar ein dauerhaftes Badeverbot verhängt werden.

Ein Senior, der immer wieder einen Kopfsprung ins Nichtschwimmerbecken gemacht hatte – obwohl ihm die Badeordnung, die das verbot, ausgehändigt worden war –, wurde dauerhaft des kommunalen Schwimmbades verwiesen, als er schließlich sogar ein 12-jähriges Mädchen untertauchte. Das Verbot wurde vom Verwaltungsgericht (VG) Mainz bestätigt (VG Mainz, Beschluss v. 11.07.2006, Az.: 6 L 527/06.MZ).

Bei Sprungtürmen und Rutschen ist Vorsicht angebracht

Gerade in den Bereichen für den Sprungbetrieb ist die Unfallgefahr besonders groß. Deshalb sollte man hier besonders umsichtig sein und darauf achten, dass man keine anderen Badegäste gefährdet. Schwimmer sollten die Zonen um Sprungtürme und Sprungbretter meiden. Auf der anderen Seite müssen auch Springer umsichtig handeln und darauf achten, dass sie auf niemanden draufspringen und niemanden verletzen ...

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