Rechtsanwältin beansprucht Steuerabzug für Zeitungslektüre

von Martin Steiger

In ihrer Steuererklärung 2011 deklarierte eine angestellte Rechtsanwältin im Kanton Zürich für ein Abonnement der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) einen Betrag von 651 Schweizerfranken (ca. 625 Euro) als Berufskosten.

Das Steueramt verweigerte diesen Abzug vom steuerbaren Einkommen. Rechtsmittel – zuerst an das Steuerrekursgericht und danach an das Verwaltungsgericht – blieben erfolglos.

In letzter Instanz scheiterte auch eine Beschwerde an das Schweizerische Bundesgericht (BGer 2C_693/2014 vom 4. März 2015). Gemäss dem obersten Schweizer Gericht zählt ein Zeitungsabonnement zum allgemeinen Lebensunterhalt und ist daher steuerlich nicht abzugsfähig, denn:

«Der Bezug zwischen den Inhalten dieser Zeitung und der Tätigkeit als Rechtsanwältin ist zu unspezifisch, als dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Abonnierung der Zeitung bejaht werden könnte ...Zum vollständigen Artikel


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