„Preis auf Anfrage“ ist wettbewerbswidrig

von Evgeny Pustovalov

„Preis auf Anfrage“ ist wettbewerbswidrig

Von Evgeny Pustovalov, 15. Juli 2015

In einem vom Landgericht München I entschiedenen Fall handelte ein Betreiber eines Online-Shops mit Möbel, ohne auf den jeweiligen Unterseiten die Preise für die von ihm beworbenen Möbelgegenstände anzugeben.

Diese konnten von den Interessenten vielmehr dadurch in Erfahrung gebracht werden, dass sie unter Angabe ihrer Kontaktinformationen eine entsprechende Anfrage an den Shop-Betreiber starten, der ihnen sodann die Preise ebenfalls auf dem elektronischen Wege mittels Übersendung eines dazugehörigen Links mitteilt.

Eine solche Handhabung erachtete ein Konkurrent des Online-Händlers für wettbewerbswidrig und sprach eine Abmahnung aus. Wie das Landgericht München I nun entschieden hat – zu Recht (LG München I, Urteil v. 31.3.2015, Az. 33 O 15881/14). Es liege ein Verstoß gegen § 1 Abs. 1 Satz 1 der Preisangabenverordnung (PAngV) ...

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