Intelligente Autos im Clinch mit dem Datenschutz

von Christian Volkmer

Moderne Fahrzeuge machen uns zu "gläsernen" Autofahrern. Die Wagen sind mit Onlinekommunikationsdiensten und Navigationshilfen verbunden. Der ADAC Vermutet dass schon jetzt Autohersteller über Mobilfunk Daten über Standort, Fahrverhalten oder Zustand der E-Modelle abrufen. Bei Renault besteht sogar die Gefahr für Leasingkunden, die mit der Zahlung in Rückstand geraten, dass ihr Elektrofahrzeug aus der FErne stillgelegt wird.

DAS AUTO ALS DATENKRAKE

Bereits heute stecken in einem modernen Wagen der Oberklasse rund 70 elektronische Steuergeräte. Dort werden bis zu einem Goigabyte an Daten gespeichert. Welche Daten gespeichert und an übermittelt werden ist dabei noch gar nicht geklärt. Zu diesem ZWeck hat das ADAC Zentrum für Fahrzeugtechnik nun damit begonnen die Neuwagen entsprechend zu "durchleuchten". Doch der Aufwand erinnert an die Crashtests. ADAC-Experte Arnulf Volkmar Thiemel erklärt, dass man sich in die "elektronische Sprache" jedes einzelnen Modells einarbeiten muss. Nur so kann man die Abläufe im Bordnetzwerk zu verstehen.

PERSONENBEZOGENE DATEN IM AUTO

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg, Jörg Klingbeil, fordert im Interview mit der Stuttgarter Zeitung ein Gesetz, das festlegen soll welche Daten überhaupt gespeichert und welche weitergegeben dürfen ...

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