Bundeswehr birgt Panzer aus privatem Keller – Einsatz rechtswidrig?

von Stefan Maier

Ein Weltkriegspanzer im privaten Keller. Mehrere Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Eine tagelange Bergung durch die Bundeswehr. Das ist wirklich ungewöhnlich und sorgt nun für Aufregung bis in höchste Kreise. Mittlerweile ist selbst das Verteidigungsministerium involviert.

Durch Ermittlungen im Rahmen verschollener Nazi-Kunst wurde man auf den 78 Jahre alten Sammler aufmerksam. In seinem Keller in Heikendorf (Schleswig-Holstein) fand man einen Panzer, ein Flakgeschütz, einen Torpedo sowie zwei G3 und MG42 Gewehre.

Die Bundeswehr rückte mit 20 Soldaten an und benötigte drei Tage um den 40 Tonnen schweren Panzer „Panther“ und die anderen Waffen aus dem Keller zu beschlagnahmen. Die Maßnahmen wurden von der Staatsanwaltschaft Kiel veranlasst, welche Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetzt vorwirft.

Der Anwalt des Rentners hält das Geschehene für rechtswidrig ...

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