Strafverteidiger Braunschweig

von RA Kai Hertweck

BGH, Beschluss vom 18.03.2015 - Aktenzeichen 2 StR 54/15

Strafschärfende Berücksichtigung nicht angeklagter Taten nur unter bestimmten Bedingungen möglich!

Da wollte das Landgericht oder die Staatsanwaltschaft mal wieder besonders tricky sein und hat sich etwas ganz tolles überlegt.

In einem Vergewaltigungsverfahren wurde ein Ehemann angelagt, seine Frau mehrfach vergewaltigzu haben. Deshalb wurde er verurteilt. So weit, so gut. Strafschärfend wertete das Landgericht aber, dass er über Jahre auch in nicht angeklaften Fällen, entgegen dem Willen seiner Frau mit dieser sexuellen Verkehr hatte.

Dies geht so natürlich nicht, urteilte der BGH völlig zu recht ...

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