Taxi vs. mytaxi

von Clemens Pfitzer

Taxifahrer und Taxiunternehmen wehren sich zunehmend gegen Bedrohungen ihres Geschäftsmodells durch Web- und App-Anbieter. Nun hat eine Taxivermittlungszentrale sich gegen Rabattangebote von mytaxi vor dem Landgericht Stuttgart gewehrt.

Zunächst haben Taxifahrer sich gegen die Konkurrenz von Uber erfolgreich gewehrt und nun gibt es Streit mit der Daimlertochter mytaxi.

Grund ist eine Rabattaktion von mytaxi. Im Rahmen der Aktion sollten Kunden von mytaxi 50% des Taxifahrpreises erstattet bekommen, wenn der Kunde die Fahrt über die App von mytaxi bucht. Der Taxiunternehmer erhielt dabei den vollen Preis vom abzüglich der Vermittlungsprovision für mytaxi. Den Rabatt übernahm mytaxi und ließ sich hierzu die Ansprüche des Taxifahrers gegen den Kunden abtreten.

Die Stuttgarter Taxi-Auto-Zentrale hielt die AKtion von mytaxi für wettbewerbswidrig, da die gesetzlich vorgeschriebenen Festpreise bei der Personenbeförderung durch Taxen unterschritten würden. Auch warf sie mytaxi einen Verdrägungswettbewerb vor.

Mytaxi konterte, dass die Vorschriften über die Tarifbindung nur für Taxiunternehmer gelten würden aber nicht für mytaxi als bloßer Vermittler. Auch erhalte der Taxiunternehmer ja den vollen Fahrpreis gemäß Tarifbindung ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK