Unnötige Kosten für den Arbeitgeber

von R24 Kooperation

Ein Arbeitnehmer kündigt aus gesundheitlichen Gründen seine Arbeitsstelle. Er bleibt daraufhin an dem Tag schon von der Arbeit fern. Am nächsten Tag erreicht ihn vorab per E-Mail die fristlose Kündigung des Arbeitgebers wegen unentschuldigten Fehlens. Laut seinem Arbeitsvertrag hat der Arbeitnehmer jedoch drei Tage Zeit, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen.

Der Arbeitgeber wird deshalb angeschrieben. Er wird darauf hingewiesen, dass die Kündigung unwirksam sein dürfte. Es wird ihm vorgeschlagen, das Arbeitsverhältnis fristgerecht zu beenden. Der Arbeitnehmer hat jede Menge Überstunden und Urlaubsansprüche. Dem Arbeitgeber entstehen dadurch keine Nachteile. Der Arbeitnehmer kann unter Anrechnung dieser Ansprüche freigestellt werden.

Für den Arbeitgeber meldet sich ein Anwalt. Er teilt mit, dass das Angebot abgelehnt wird. Die fristlose Kündigung bleibt bestehen.

Die Kündigungsschutzklage wird nun beim Arbeitsgericht eingereicht. Es wird ein Termin für die Güteverhandlung festgesetzt ...

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