Vorfälligkeitsentschädigung – Widerruf Darlehensvertrag

Vorfälligkeitsentschädigung sparen – Bankkunden haben unter bestimmten Vorassetzungen die Möglichkeit die Vorfälligkeitsentschädigung zu sparen oder von der Bank zurückfordern.

Eine Vorfälligkeitsentschädigung wird immer dann fällig, wenn ein Kredit vorzeitig gekündigt wird. Wollen Bankkunden aus Ihrem Darlehensvertrag aussteigen, erheben Kreditinstitute eine Vorfälligkeitsentschädigung als Schadensersatz. Damit soll der Refinanzierungsschaden und Margenschaden des Kreditinstituts ausgeglichen werden. Der Refinanzierungsschaden ist die Differenz zwischen den Zinssätzen beim Abschluss des Darlehensvertrages und den Zinssätzen bei der vorzeitigen Darlehensrückzahlung.

Da durch die Maßnahmen der EZB die Zinsen stark gesunken sind, laufen bei der Bank Verluste auf. Das Geld kann nur zu einem schlechteren Zinssatz angelegt werden. Der Margenschaden betrifft die Verluste, die der Bank entstehen, wenn ein Kreditnehmer nicht die vereinbarten Zinseinnahmen leistet. Falls die Bank den Darlehensvertrag z.B. wegen versäumten Zahlungen kündigt, kann Sie einen Erfüllungsschaden verlangen. Dieser ist eine Form der Vorfälligkeitsentschädigung.

Bei einer fehlerhaft formulierten Widerrufsbelehrung im Kreditvertrag entfällt die Pflicht für den Bankkunden, die Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen. Der Gesetzgeber hat vorgegeben, wie die Widerrufsbelehrung formuliert sein muss, damit Banken und Sparkassen die Vorfälligkeitsentschädigung verlangen darf.

Ca. 80% der Darlehensverträge in den Jahren bis 2010 war die Widerrufsbelehrung fehlerhaft und damit ungültig. In über 50% der Fälle wird die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung falsch berechnet und zu hoch angesetzt.

Vorfälligkeitsentschädigung – Widerruf Darlehensvertrag

Eine Umschuldung kann unter Umständen ohne Vorfälligkeitsentschädigung erfolgen ...

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