Compliance in Zeiten des Poststreiks

von Gerald Lill

Langsam sind es wohl alle Leid. Der Streik bei Post und DHL zieht sich seit Wochen und eine Einigung ist weiterhin nicht in Sicht. Wie kann Ihrem Unternehmen Compliance helfen diese Zeit mit einem "unzuverlässigen" Dienstleister halbwegs unbeschadet zu überstehen?

ZIEHEN SIE EINEN ANBIETERWECHSEL IN ERWÄGUNG

Es ist so einfach wie es klingt. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, wechseln Sie den Anbieter - selbst wenn es nur vorübergehend ist. Es gibt andere bundesweit agierende Briefzustelldienste, wie Die Zweite Post oder Mailalliance, darüber hinaus auch noch etliche lokale Anbieter. Im Bereich Pakete dürften die Alternativen wie DPD, Hermes, TNT, UPS etc. namentlich bereits geläufiger sein.

FRISTEN UND WIDERRUFSRECHT

Fristen müssen oft genug eingehalten werden - und sich den Poststreik als Entschuldigung parat zu legen wird nichts nützen. Hier hilft nur eins: Planen Sie entsprechenden Spielraum ein. Versenden Sie die Postsendungen so, dass die Frist auch mit großer Verzögerung noch eingehalten werden kann. Das Widerrufsrecht bleibt ansich von den Poststreiks unberührt, beginnt die Widerrufsfrist doch erst mit Erhalt der Sendung, egal ob diese pünktlich oder verspätet beim Empfänger ankommt ...

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