Bundestag beschließt Rücknahmepflicht von kleinen Elektrogeräten – Diskriminierung des Online-Handels?

von Maik Sebastian

Maik Sebastian:

Was schon länger in der Schwebe war, wurde nun als erster Schritt vom Bundestag beschlossen: Verbraucher sollen zukünftig alte Elektrogeräte leichter entsorgen können. Möglich macht dies eine Reform des Elektrogerätegesetzes.

Konkret sieht der Entwurf vor, dass Händler, welche eine größere Verkaufsfläche als 400 qm besitzen, kleine Elektrogeräte zurücknehmen müssen. Dazu gehören z.B. Haartrockner und Toaster. Für größere Geräte gilt, dass sie die betreffenden Händler dann zurücknehmen müssen, wenn der Kunde ein gleichwertiges Neugerät kauft.

Umwelt soll geschont werden

Ziel der Reform ist, dass mit der Umwelt schonender umgegangen wird und die entsprechenden Geräte vorschriftsmäßig entsorgt werden und nicht, wie momentan oft der Fall, im Hausmüll landen.

Sie ruft jedoch sowohl von Verbraucher, als auch von Unternehmerseite viel Kritik hervor. Vor allem die Quadratmeter-Regelung stößt auf Unverständnis. So geht Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, spöttisch davon aus, dass der Verbraucher zunächst einmal mit einem Maßband in das Geschäft gehen muss, um zu erkennen, ob er das Elektrogerät zurückbringen darf ...

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