Anspruch auf Hilfsmittel zur Pflegeerleichterung

Das Sozialgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 12. November 2013 entschieden (Az.: S 16 P 6795/09), dass die Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung grundsätzlich dazu verpflichtet sind, die Anschaffung von Pflegehilfsmitteln zu finanzieren, die zur Erleichterung der Pflege beitragen.

Aufgrund einer Lähmung war der schwerstpflegebedürftige Kläger darauf angewiesen, im Bett gepflegt zu werden. Regelmäßig traten dabei Probleme auf. Wenn die Pflegekraft den Kläger im Sitzen betreuen wollte, musste er sich mit beiden Händen an den Seitengittern des Bettes festhalten. Dann musste die Pflegekraft den Kläger sehr aufwändig über das Gitter hinweg pflegen.

Der Kläger beantragte bei der Pflegekasse die Finanzierung einer teilbaren Seitenstütze, um diese Situation erträglicher zu machen. Damit hätte ihn die Pflegekraft pflegen können, ohne über das Gitter greifen zu müssen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK