Unzulässiger Genderzwang darf in Prüfungsleistungen nicht zu Punktabzug führen

von Stephan Weinberger

Sebastian Zidek ist Verkehrswesenstudent an der Technischen Universität Berlin und wollte es nicht hinnehmen, dass er seine Prüfungs- und Seminararbeiten mit Binnen-Is, Sternchen oder Unterstrichen in Personenbezeichnungen versehen soll. Mit Erfolg.

Ausgangspunkt des Streites waren die Richtlinien des Seminars “Einführung in das Verkehrswesen”, worin stand, eine “gendersensible Sprache” werde “in einer wissenschaftlichen Arbeit erwartet”. Dieses Ansinnen fand am Ende des Absatzes seine Bekräftigung nur mit dem Verweis auf “BMFSFJ 2012″. Zidek wollte sich damit nicht zufrieden geben. Auf Rat des Portals ScienceFiles schrieb Zidek die Lehrkraft an und verlangte weitere Erläuterungen dazu.

In der Antwort erläuterte die Dozentin, das Gendern sei “eine Vorgabe seitens der TU Berlin”, deren Nichtberücksichtigung einen Punktabzug zur Folge habe. Außerdem habe es sich “inzwischen als gesellschaftlicher Konsens auch in wissenschaftlichen Ausarbeitungen niedergeschlagen” ...

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