Aufhebungsvertrag als Alternative zur Kündigung

Bei der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses kann sich die Frage stellen, ob eine Kündigung oder ein Aufhebungsvertrag die bessere Alternative ist. Dabei ist zu beachten, dass eine Kündigung eine einseitige Willenserklärung ist, die mit Zugang beim Empfänger wirksam wird. Ein Aufhebungsvertrag ist, wie der Name schon sagt, ein Vertrag, der nur im beiderseitigen Einvernehmen geschlossen werden kann und von beiden Arbeitsvertragsparteien zu unterschreiben ist. Eine schriftliche Fassung ist unbedingt empfehlenswert. Damit wird klar, welchen Vorteil ein Aufhebungsvertrag hat: Während bei einer Kündigung der Kündigende einseitig die Konditionen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestimmt, ist dies bei einem Aufhebungsvertrag nur gemeinsam möglich. Es lassen sich also Dinge regeln, die in einer Kündigungserklärung nicht erscheinen. Der häufigste Grund für einen Aufhebungsvertrag ist, dass in ihm eine Abfindung vereinbart und der Ausscheidungstermin grundsätzlich abweichend von der starren Kündigungsfrist vereinbart werden kann. Aber Achtung: Ist nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Beantragung von Arbeitslosengeld notwendig, hat dies Einfluss auf den Aufhebungsvertrag ...Zum vollständigen Artikel


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