Jahreszeugnis für amerikanische Internetdienste: Wer versagt beim Datenschutz?

von Jan Roman Kitzinger

Die Electronic Frontier Foundation (EFF) – ein Zusammenschluss amerikanischer Datenschutz-Aktivisten – hat in ihrem aktuellen Datenschutzreport die Transparenz beim Umgang mit Datenschutz-Themen von großen US-Firmen bewertet. Unter den „Prüflingen“ befanden sich viele auch hier zu Lande bekannte Namen, wie etwa Amazon, Facebook, Google oder auch WhatsApp. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag zum einen auf dem technischen Standard und Verfahren zum Schutz der Nutzerdaten und zum anderen auf dem Thema Transparenz der Anbieter.

Das wurde unter die Lupe genommen:

Dabei orientierte sich die Studie an fünf Kriterien: Wird den Nutzern mitgeteilt, wenn die US-Regierung Daten anfordert? Werden die Nutzer darüber informiert, wie häufig Regierungen das Löschen von Inhalten anfragen und wie oft diesem Begehren stattgegeben wird? Auch wie lange Nutzerdaten gespeichert werden und ob sich Unternehmen öffentlich dagegen aussprechen, den staatlichen Behörden Hintertürchen in ihre Software Dienste einzubauen, war ebenso von Bedeutung wie die Frage nach der Erfüllung der anerkannten Standards in der jeweiligen Branche.

Der Verlierer: WhatsApp

Für jedes dieser Kriterien vergaben die Aktivisten einen Stern. 8 der 24 Unternehmen haben in diesem jährlichen Report alle Anforderungen erfüllen können, darunter Apple, Dropbox, Adobe und Yahoo ...

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